Kulturelle Mischung
Richtige Mischung aus Landschaft und Kultur
Wer nach Tansania reist, kommt meist mit der Absicht, an einer Safari teilzunehmen, den Kilimandscharo zu besteigen oder auf den Spuren großer Abenteurer wie Livingstone die Ufer der großen Seen im Norden und Westen bzw. Südwesten Tansanias zu erkunden. Kein Wunder: Der Nachbarstaat Kenias bietet einige der schönsten Landschaften Afrikas, die Besucher mit ihrer Schönheit und Ursprünglichkeit ganz schnell in ihren Bann zu ziehen vermögen. Angesichts der zahlreichen Landschaften, Tiere und Völker, die hier zu sehen sind, kann es gar nicht zu Langeweile kommen. Mindestens genauso interessant ist aber auch die ebenfalls zu Tansania gehörende Insel Sansibar mitsamt ihren sie umgebenden kleineren Inseln. Wer schon immer einmal wissen wollte, wie der Geburtsort von Freddy Mercury aussieht und wo die Fußball Nationalmannschaft lebt, die Oliver Pocher trainieren sollte, ist hier genau richtig.
Sansibar Masala
Masala nennt man in der indischen Küche eine Gewürzmischung und nichts anderes findet man auf Sansibar: Eine gut abgestimmte Mischung der unterschiedlichsten Zutaten aus aller Herren Länder. Kulturell sitzt die größte Insel Tansanias zwischen den Stühlen: Hier finden sich arabische, asiatische sowie indische Einflüsse ebenso wie afrikanische und europäische Spuren. Wer ihnen folgt entdeckt einen Ort, der verwirrend vielfältig in seiner wechselhaften Geschichte ist. Einen Eindruck davon gewinnt man beispielsweise in Stonetown, der steinernen Altstadt von Sansibar (Stadt). Zwischen Sultanspalast, Araber-Fort und englischem Uhrenturm spielt sich auch heute noch das Leben in den labyrinthischen Gassen ab. Spätestens auf dem Markt, wo Vanille, Nelken, Kardamon und tausend weitere Gewürze neben Ebenholz-Schnitzereien, Schmuck, frischen Früchten und Stoffen angeboten werden ist klar: Hier ergänzen sich die unterschiedlichen Kulturen, die auf Sansibar zusammenprallen, auf höchst harmonische Weise.
Zu toppen ist dieses Gefühl von Harmonie in Stonetown nur noch durch das Gefühl absoluter Glückseligkeit auf der Nachbarinsel Pemba. Das stellt sich spätestens dann ein, wenn man in einer arabischen Dhau übergesetzt, seine Strandhütte bezogen hat und mit einem kühlen Drink in der Hand und Blick auf das glasklare warme Wasser seine Füße im puderweichen weißen Sand vergräbt…
